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IG “Persönlicher ÖV Thunstetten”

IG “Thunstetten ÖV total”

IG “Thunstetten ÖV total”Gestern lag ein Flugblatt der IGGegen den Leistungsabbau beim Busangebot für Thunstetten” in meinem Briefkasten. Darin wird die Wiederherstellung und Sichersteilung der Anschlüsse von und nach Thunstetten gefordert. Initiant der Interessengemeinschaft und Träumer eines “persönlichen ÖV” ist Herr Stefan Haas aus Thunstetten (haas-suter [at] bluewin.ch).

Laut der IG wird mit dem neuen Fahrplan Thunstetten isoliert. Die Änderungen haben zur Folge, dass:

  • Langenthal Schoren nicht mehr bedient wird
  • man nicht mehr nach Zürich kommt: in minus 3 Minuten umsteigen
  • man bei 2 Minuten Verspätung den Anschluss nach Bern verpasst
  • man am Abend bei 2 Minuten Verspätung den Thunstetter Bus verpasst

Als Kritiker des ÖV (die Kostendeckung beim öffentlichen Verkehr liegt selbst bei Anwendung aller statistischer Kunstgriffe weit unter 100%) konsultierte ich den Online-Fahrplan der SBB.

Der erste Bus fährt ab Thunstetten (Schloss) Wochentags um 06:22 Uhr nach Langenthal. Ab 07:00 Uhr verkehrt der Bus im Stundentakt bis 20:00 Uhr Richtung Langenthal. Umgekehrt verlässt der erste Bus den Bahnhof Langenthal um 06:06 Uhr Richtung Thunstetten und verkehrt dann ebenfalls im Stundentakt ab 06:44Uhr bis 19:44 Uhr.

Die Forderungen der IG kann ich nicht nachvollziehen. Den Anschlusszug nach Bern z.B. verpasst man auch, wenn die Verspätung nur 1 Minute beträgt. Es empfiehlt sich daher einen früheren Bus oder das Velo zu benutzen. Oder ist die IG der Meinung, dass sich die SBB nach den wenigen Busbenutzern aus Thunstetten richten muss?

Der ÖV kann niemals jedes einzelne Bedürfnis abdecken.
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Ich habe gewählt

Ich habe gewähltNächstes Wochenende sind die Stimmbürger im Kanton Bern dazu aufgerufen, die Regierung und das Parlament neu zu wählen.
Während der vergangenen Wochen habe ich etliche Wahlveranstaltungen besucht, um mir ein Bild über die Kandidatinnen und Kandidaten zu machen. Wahlevents der linken Parteien besuchte ich keine, da ich niemals einen solchen Kandidaten wählen würde.

Klar ist für mich, dass der Kanton Bern eine bürgerliche Regierung und ein bürgerliches Parlament dringendst braucht, zu viel liegt im Argen. Schon früh hatten sich meine Favoriten herauskristallisiert.

Auf meinem Wahlzettel für den Regierungsrat geniessen folgende Kandidaten mein Vertrauen:

  1. Rösti Albert (SVP, Uetendorf, neu)
  2. Käser Hans-Jürg (FDP, Langenthal, bisher)
  3. Astier Sylvain (FDP, Moutier, neu)
  4. Moser Bruno (Parteilos, Les Prés-d’Orvin, neu)

Weitere Personen kann ich für eine Wahl in den Regierungsrat des Kantons Bern nicht empfehlen (weder bisherige noch neue). Enttäuscht hat mich insbesondere Neuhaus Christoph (SVP, Belp, bisher). An den von mir besuchten Wahlevents wirkte Neuhaus abgehoben und arrogant.

Auf meinem Wahlzettel für den Grossen Rat geniessen folgende Kandidaten mein Vertrauen (je 2x auf der Liste):

  1. Freudiger Patrick (SVP, Langenthal, neu)
  2. Herzig David (SVP, Wynau, neu)
  3. Baumberger Hans (FDP, Langenthal, bisher)
  4. Lüthard Dominic (PNOS, Roggwil, neu)
  5. Würgler Raphael (PNOS, Lotzwil, neu)

Weitere Personen kann ich für eine Wahl in den Grossen Rat des Kantons Bern nicht empfehlen (weder bisherige noch neue). Eigentlich wollte ich auch Hadorn Christian (SVP, Ochlenberg, bisher) auf meiner Wahlliste eintragen. Weil er aber im Grossen Rat als Kommissionspräsident mit Feuer und Flamme für eine Ökologisierung der Motorfahrzeugsteuer (pdf) eintrat, kann ich Hadorn nicht wählen!

Auch nicht zur Diskussion stand Katrin Zumstein (FDP, Bützberg, bisher). Dem unsäglichen Bützberger FDP-Filz angehörend hat diese Frau die letzten vier Jahre weder für den Kanton Bern, noch für den Oberaargau etwas bewegt.

In meinem Übereifer habe ich übers Wochenende den Stimmausweis meiner Lebenspartnerin unterzeichnet. In einem “Akt unbürokratischer Handlung” hat mir die Gemeindeschreiberei Thunstetten ein Duplikat für Frau Walther ausgestellt und mir Unannehmlichkeiten à la Lumengo erspart. Besten Dank Herr Ott.

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Dorfzeitung D’BRÜGG Parteiorgan der FDP?

Nach der erfreulichen Abwahl von Quaile als Gemeindepräsident erfolgte Anfangs Januar die Ressortzuteilung für die Legislatur 2010-2013. Ich war nicht wirklich überrascht, dass der unbeliebte Quaile mit dem Pseudo-Ressort "Kultur, Jugend, Sport und Kommunikation" Vorlieb nehmen musste. Überrascht hat mich allerdings die Besetzung der Kultur- und Sportkommission, FDP-Filz in Reinkultur! Quaile steht als Präsident ein einziges, nicht gewähltes Kommissionsmitglied zur Seite! Da kam mir der Aufruf in der Dorfzeitung "D’BRÜGG" gerade recht. Für die Amtsdauer 2010–2013 werden vier Personen für die Kultur- und Sportkommission gesucht. Flugs habe ich mich per Mail bei der Gemeindeverwaltung Thunstetten-Bützberg für dieses anspruchsvolle Amt beworben. Eine Antwort ist bis heute ausgeblieben.

Dorfzeitung D’BRÜGG Parteiorgan der FDP?Ich wartete deshalb gespannt auf die erste Ausgabe 2010 der dorfeigenen Zeitung D’BRÜGG . In diesem offiziellen Informationsblatt für die Gemeinde Thunstetten werden jeweils auch Gemeinderatsbeschlüsse publiziert. Leider bin ich nicht fündig geworden und auch auf der Webseite der Gemeinde ist die genannte Pseudo-Kommission für Kultur und Sport nicht aktualisiert worden.

Dafür überrascht die Ausgabe 132 D’BRÜGG vom Februar 2010 auf Seite 2 mit einer Lobhudelei sondergleichen. Der neue (vom Gemeinderat gewählte) Präsident der Redaktionskommission Quaile (FDP) bedankt sich beim abtretenden Redaktionskommissionspräsidenten Krähenbühl (FDP) für seine Tätigkeiten in den vergangenen vier Jahren und wünscht ihm zugleich in seinem Amt als Gemeinderat viel Erfolg und Befriedigung! Am Ende dieser Selbstverherrlichung erfährt der geneigte Leser der Dorfzeitung des FDP-Organs , dass auf Grund eines Austrittes eine Vakanz in der Redaktionskommission bestehe. Schon länger stört mich der FDP-Redaktions-Filz der Dorfzeitung. Also die Gelegenheit, mich für diese Vakanz zu bewerben.

Neu müssen Beiträge für die Dorfzeitung "D’BRÜGG" per Mail oder Diskette an den Präsidenten der Redaktionskommission gesendet werden. Da kommt mir ein Schreiben von Quaile aus dem Jahre 2003 in den Sinn, wo mit einem Bettelbrief für Barspenden aufgerufen worden ist. Ach ja, das hätte ich beinah vergessen. Das Skigebiet Hasliberg ist nicht gut auf Thunstetten zu sprechen…

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